Was versteht man unter Feinguss?

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Vertrauen in die Fachmänner von Bauunternehmen Bauunternehmen sind wichtiger denn je. Denn immer mehr Menschen wollen aus Mehrfamilienhäusern ausziehen und denken über die Alternative Eigenheim nach. Genau diese Menschen müssen das auch tun, denn sie wollen die hohen Mieten nicht mehr länger in Kauf nehmen. Damit auch Sie absolut sicher sind, kann Ihnen ein Bauunternehmer helfen. Sie sollten aber dennoch nicht einfach jemanden engagieren, der sich als solche Person ausgibt. Es ist wichtiger denn je, hierfür jemanden zu wählen, der Ihnen auch Tipps und Ratschläge gibt. Sie sollten also alles dazu in Erfahrung bringen, was nur geht. Seien Sie gewiss, dass Sie hier in unserem Blog sehr viele Informationen zum Bau bekommen. Sie können also sicher sein, dass Ihre Baustelle schon bald voran geht.

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Unter dem Feinguss, bspw. von Ingenieurbüro Michael Schmitz Aluminiumdruckguss und Feinguss, oder Feingießen versteht man eine Methode zur Fertigung von Gussteilen, wodurch selbst winzig kleine Formteile hergestellt werden können. Die Formen bestehen dabei meist aus einer thermoplastischen oder einer wachsartigen Konsistenz. Das Verfahren zur Herstellung wird auch als Wachsausschmelzverfahren bezeichnet. Im Prozess werden die Gussteile dermaßen präzise geformt, dass diese nicht nur maßgenau, sondern zudem sehr detailliert und qualitativ hochwertig entstehen.

Grundlage sind passende Werkzeuge aus Aluminium oder aus Stahl, die zum jeweiligen Bauteil entwickelt werden. In einem weiteren Schritt werden diese Werkzeuge anschließend dazu verwendet Wachsmodelle zu spritzen, die darauf hin zu sogenannten Wachsbäumen zubereitet werden. Um die Wachsbäume zu härten werden diese in flüssige Keramik eingetunkt, sodass sich um dem Wachs eine Schicht bildet, die dann durch Sand gehärtet wird. Diese neue entstandene Hülse wird hinterher als Form für das flüssige Metall genutzt.

Die Hülse ist dermaßen robust, dass sie selbst Temperaturen über 1000 °C aushält und besteht. Dies ist deshalb wichtig, da aus ihr Wachs heraus geschmolzen werden muss. Ist der Schmelzvorgang beendet wird in die Keramikhülse das flüssige Metall eingeführt, was auch als Gießen bezeichnet wird. Ist der Guss abgekühlt, kann die Hülse entfernt werden, wodurch die Gussteile zum Vorschein kommen. Oft werden die Gussteile dann noch mechanisch bearbeitet und danach an der entsprechenden Montagegruppe befestigt und montiert.

In vielen Fällen dauert so ein Vorgang mehrere Wochen, weshalb man eine gewisse Vorlaufzeit mit einplanen sollte. Die lange Zeitspanne ist beim Herstellen darum wichtig, da besonders komplexe metallische Teile wie beispielsweise Komponente für Schusswaffen oder Flugzeuge hergestellt werden, die sich anderweitig nicht hätten, verformen lassen können.

Das Prinzip von Feinguss gibt es bereits seit mehreren Jahrtausenden. Einigen Berichten zur Folge sogar seit einigen tausenden Jahren vor Christus. In Zeiten zum Beginn des Mittelalters wurden viele bekannte Bronzefiguren durch Feinguss gefertigt. Heute ist das Verfahren weit verbreitet und findet in vielen Branchen von Automobil bis Zahntechnik Verwendung. Prozess und Prinzip sind auch heute in der Urform noch gleich, lediglich werden andere Materialien genutzt die sich leichter und besser umformen lassen. In die industrielle Produktion fand die Formtechnologie ihren Weg in den vierziger Jahren, da neue Methoden der Stahlverformung gesucht werden mussten.

Feingießen gehört zum Bereich der Fertigungslehre und -technik und kann im Rahmen einer dreijährigen dualen Ausbildung zum Metall – und Glockengießer erlernt werden. Innerhalb dieser drei Jahre lernen Auszubildende den handwerklichen Umgang in Kunst- und Glockenguss, Metallguss- und Zinngusstechnik. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung zum Metall- und Glockengießermeister. Oft sind es Familienbetriebe, die die Tradition des Feingießens über Generationen hinweg weitergeben und erneuern.

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